Yucca Palme

Zur Verschönerung der Wohnung sowie einer angenehmen Atmosphäre daheim dienen Grünpflanzen als die Paradelösung. An den richtigen Standorten bekommt das Haus folgend das wohlige Ambiente eines regelrechten Erholungstempels. Mit ein wenig exotischem Flair lassen sich die eigenen vier Wände spielend einfach zum kleinen privaten Paradies wandeln. Doch auch der eigene Gartens oder die Ruhezone auf der Terrasse lassen sich dank einer entsprechenden Palme bereichern. Mittels robuster Yucca Palme* Pflanze zeigt sich zudem der grüne Daumen bei konsequenter Pflege auch für die Laien als besonders effektiv. Und hierfür stehen einige Tipps parat.

Pflege Tipps für die Yucca Palme

Auch wenn die Yucca Palme zu den Spargelgewächsen anstatt – scheinbar äußerlich – zu den Palmen gehört, fasziniert sie viele Besitzer von Haus und Garten. Sie stellt einen genügsamen und wenig anspruchsvollen grünen Begleiter für die Entspannungsoasen daheim. Für ein erfolgreiches Gedeihen der Yucca Palme* spricht ein optimaler Standort und die richtige Pflege. Dieser entscheidende Faktor sollte durch viel Helligkeit geprägt sein. Eine sonnige bis halbschattige Position stellt sich als besonders empfehlenswert heraus.

In großzügigen Räumlichkeiten empfiehlt sich eine Positionierung am Fenster, der Terrassentür oder Ähnlichem. Als Erfahrungswert kennzeichnet sich ein Abstand zu diesem Sichtfenster von 1,5 bis zu 2,5 Metern. Zu nah an die Helligkeitsquelle gestellt, verursacht oft eine Aufhellung der Blätter. Bei einem Abstand über vier Metern erhält die Yucca Palme in der Regel zu wenig Licht. Zudem sollte im Sommerhalbjahr die direkte Mittagssonne vermeiden werden. Ist der Standort nicht optimal gewählt, wird die Pflanze hin zum Licht schief wachsen. Dies kann sich aufgrund der lang wachsenden Blätter als Problem der Standfestigkeit erweisen.

Hinweis: Der Standort sowie die Pflege der Yucca Palme sind die wichtigsten Faktoren einer erfolgreichen Entwicklung der Pflanze. Daher sind sie mit größter Sorgfalt zu wählen und auszuführen.

Diese robuste Zimmerpflanze zeichnet sich vor allem durch ihre Widerstandsfähigkeit aus. Lediglich folgende Handgriffe sollten regelmäßig ausgeführt werden, um die exotische Schönheit mit Palmwedeln auf langfristige Zeit im Privatambiente genießen zu können:

  •  Zimmertemperatur zwischen 18 und 25 Grad Celsius
  • Luftfeuchtigkeit bei etwa 40 Prozent
  • Regelmäßiges, aber zurückhaltendes Gießen
  • Wurzelballen während der Pflege anfeuchten
  • Gelegentliches Düngen, vor allem von April bis August
  • Besprühen mit kalkfreiem Wasser
  • Gelegentliches Umtopfen in einen 20-prozentig größeren Topf im Frühjahr

Speziell in den Wintermonaten darf das Gießen als Bestandteil der Pflege eher spärlich umgesetzt werden. Ein ratsamer Rhythmus zeigt sich in der Austrocknung des Bodens – dies kann sich durchaus auf Wochen herausziehen. Im Winter wird der Stamm der Yucca Palme bei zu regem Gießen sehr schnell weich. Dies kann zu Schädigungen im Fasergewebe und letztendlich auch zur Faulung führen.

Im Frühjahr und Sommer hingegen darf wieder etwas mehr Wasser hinzu gegeben werden. Um der Empfindlichkeit gegenüber Nässe entgegenwirken zu können, sollte der Boden möglichst gut drainiert sein. Die Pflege hinsichtlich der optimalen Wassermenge im Blumentopf wird wiederum entweder mittels Kakteen-Erde oder Sand erzielt. Auch die mit Tongranulat angereicherte Pflanzerde präsentiert sich als wirkungsvoll. Im großen Blumentopf sollte der entsprechende Wasserabzug per Löcher vorhanden sein.

Hinweis: Die Yucca Palme verträgt keine Staunässe. Daher sollte die Pflanze nicht zu häufig gegossen werden. Ein effektiver Indikator ist eine angetrocknete oberste Erdschicht im Pflanztopf.

Das Besprühen der Pflanze gehört nicht zu den essentiellen Bestandteilen der Pflege. Die Yucca Palme kommt sehr gut mit trockener Luft zurecht. Der Vorteil in den hellen Monaten ist jedoch neben der Bestäubung insbesondere die Vermeidung von Staub. Dieser minimale „Regenschauer“ wiederum erweist sich als präventiv gegenüber Schädlingen. Auch die Positionierung an die frische Luft von Frühjahr bis Herbst kann Spinnmilben und Co. verjagen. Generell wird der Befall von Schädlingen durch einen zu trockenen Standort forciert – mit der richtigen Pflege ist dies vermeidbar.

Der richtige Schnitt für die Palmlilie

Damit das Urlaubsflair der Palmlilie mit ihren langen und ähnlich einem Schwert geformten Wedeln dauerhaft Bestand hat, sollten einige Tipps berücksichtigt werden. Dies betrifft auch den Schnitt der Pflanze. Da die Yucca Palme* bei ungestörtem Wachstum bis zu fünf Meter hoch werden kann, empfiehlt sich in den geeigneten Zeitabständen ein entsprechender Cut an den Spitzen.

Dies erfolgt in der Regel durch das Stutzen der Enden. Aber keine Sorge: Die Yucca Palme zeigt sich dieser Pflege bezüglich als sehr flexibel und fast schon schnittverträglich. Nach nur kurzer Zeit bildet sie daraus wieder neue Kronen, welche in voller exotischer Pracht gedeihen können.

Praxis: Die abgeschnittenen Wedel der Yucca Palme lassen sich vollkommen einfach einpflanzen. Dadurch wird aus der Pflege der Palme gleichzeitig eine Zucht möglicher Ableger. Inklusive Glück im Spiel können die Abschnitte mittels Anzuchterde* am besten neu wurzeln.

Die charakteristisch sparrig erscheinende und verzweigungsträge Natur der Yucca Palme kann mit einem Schnitt der langen Triebe im Frühjahr zu einer Veredelung der Pflanze beitragen. Unterhalb der Schnittstelle bilden sich folgend buschige Verzweigungen, welche ihren Beitrag zu einem größeren Volumen und einer Fülle leisten. Abgetrennte Zweige werden zudem für die Vermehrung der Palmlilie verwendet. Auf 20 Zentimeter eingekürzt, schlagen sie oft nach einigen Wochen im Wasserglas oder in einem Erdgefäß die ersten Wurzeln.

Und auch die Stammstücke als Steckhölzer lassen sich als 15 Zentimeter große Ableger entsprechend der einstigen Wuchsrichtung in ein Vermehrungssubstrat einsetzen. Dabei gilt es zu beachten, dass die Wassermenge bei der Pflege mit der Herausbildung der Wurzeln peu a peu reduziert wird.

Praxis: Schnittstellen lassen sich am besten mit Wachsen oder auf die Pflanze abgestimmten Verschlussmitteln versiegeln. Diese Pflege nach dem Schnitt verhindert ein Eindringen von Keimen.

Hinweis: Insbesondere sollten die gelben Blätter am unteren Ende mit wachem Auge abgeschnitten werden. Dies sind keine Anzeichen für eine schlecht gedeihende Yucca Palme. Vielmehr gehört es zur Entwicklungsroutine der Grünpflanze.

So überwintert die Yucca Palme mit optimaler Pflege schadlos

Das Überwintern der Pflanze sollte im Haus oder der Wohnung erfolgen. Dabei ist die Wasserzufuhr in den Wintermonaten auf einmal pro Woche zu beschränken. Für das Winterquartier empfehlen sich diverse kühle Räumlichkeiten. Bei Temperaturen um die 5-10 Grad Celsius und einem hellen Standort sind für die Yucca Palme gute Bedingungen zum Überwintern geschaffen. Auch die Einstellung großer Pflanzkübel* in eine Gärtnerei bietet sich an. Alternativ werden einige Arten mittels entsprechender Folie vor Frost geschützt.

Hinweis: Direkt nach dem Überwintern bietet sich als Pflege die Chance zum Umtopfen. Kurze Zeit später befindet sich die Yucca Palme in der Entwicklungsphase. Eventuell beschädigte Wurzeln werden sich folgend viel besser erholen.

Die Fädige Palmlilie mit ihren großen Blütenständen sowie dem buschigen Habitus erweist sich speziell bei Gartenbesitzern als frostharte Variante der Yucca Palme großer Beliebtheit.

Wieso bekommt die Palmlilie gelbe Blätter?

Es gibt zwei Möglichkeiten für die Entstehung von gelben Blättern. Hierbei zeigt sich die eine Ursache der Bildung von gelben Blättern am unteren Ende der Yucca Palme nicht unbedingt als Grund zur Sorge. In regelmäßigen Abständen wird sie diese unteren Blätter abwerfen und daher vorher vom Wasserkreislauf abtrennen, weshalb sie die gelbliche Färbung zeigen. Andererseits können auch einige unbekömmliche Erscheinungen zu einer Gelbfärbung beitragen. So verursachen folgende Kriterien gelbe Blätter an der Yucca Palme – eine rasche Pflege kann diesen Umstand in vielen Fällen verbessern:

  • Austrocknung in der Wachstumsphase
  • Staunässe im Topf
  • Zu hohe Luftfeuchtigkeit
  • Zu dunkler Standort
  • Zu viel Dünger bei der Pflege
  • Notwendigkeit der Umtopfung
  • Sonnenbrand
  • Verletzungen der Faserstrukturen (Risse, Knicke, Ausrisse, etc.)

Ein einfaches Mittel der Pflege zur Bekämpfung möglicher Gelbfärbungen offenbart sich im Austausch der obersten Bodenschicht. Aufgrund von Veränderungen der Bodencharakteristik spendet der Pflanzboden über die Zeit mitunter nicht mehr den benötigten Rahmen an Salzen und Mineralien. Bei entsprechenden Vorfällen kann das Problem in der Regel durch eine Anpassung der Pflege erfolgen und die Palmlilie verlustfrei gerettet werden.

Hinweis: Sollten sich die Blätter der Yucca Palme anstatt gelblich eher bräunlich verfärben, liegt es nicht an der Pflege der Pflanze. Hierfür zeigt sich meist ein zu Sonnen intensiver Standort als Ursache.

Zurück zum Blog

andere Beiträge:

Fettkraut

Das FettkrautEigenschaften und Anbau des Fettkrauts Das Fettkraut* wird auch blaues Fettkraut, Kiwitzfettkraut oder...